Category Archives: Kunstgeschichte

Digitale Kunstgeschichte. Herausforderungen und Perspektiven

Digitale Kunstgeschichte Schweiz

Internationale Arbeitstagung

Wann: 26. / 27. Juni 2014

Wo: SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich

Das digitale Zeitalter hat die Disziplin der Kunstgeschichte nachhaltig verändert. Primärquellen aus Archiv- und Bibliotheksbeständen werden laufend digitalisiert und sind in stetig zunehmendem Mass online auffindbar. Immer mehr digitale Repositorien bieten den Forschenden Informationen zu Personen, Institutionen und Kunstwerken. Die digitale Fotografie von Kunstwerken ermöglicht neue
Betrachtungs- und Herangehensweisen, beispielsweise durch hochauflösende Aufnahmen, und sie hat Auswirkungen auf die Praxis der Echtheitsabklärungen. Die Quellenkritik des digitalen Materials wie auch der Umgang mit der Flut an Informationen, namentlich deren zielgerichtetes Auffinden, werden dabei immer grössere Herausforderungen, sowohl in theoretischer wie auch in praktischer Hinsicht.
Diese Fragestellungen sollen in acht Workshops vertieft behandelt werden. Ziel der Arbeitssitzungen ist es, ein Statement beizutragen zu der Erklärung «Acht Punkte zu einer digitalen Kunstgeschichte», die am Schluss der Tagung verabschiedet wird.
Soyez les bienvenus, nos amis francophones !

Hier gehts zum Flyer und zu den Abstracts der Themen

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ROUND TABLE

Thursday february 6, 20.00
Kunsthalle Fri Art Fribourg invites you to a

SIGNS & TIMES

Avec: Nicolas Brulhart (historien du cinéma, spécialiste du cinéma expérimental, cofondateur de l’espace d’art Wallriss, Fribourg), Julia Gelshorn (titulaire de la chaire d’histoire de l’art contemporain de l’Université de Fribourg), Damir Skenderovic (professeur d’histoire des sociétés modernes et contemporaines à l’Université de Fribourg) et  Hannah Weinberger (artiste).

En écho aux expositions d’Hannah Weinberger et de Ferdinand Kriwet, les intervenants évoquent les rapports que les artistes entretiennent avec les technologies selon des contextes historiques très différents, des années 1960 à aujourd’hui.

Mit: Nicolas Brulhart (Filmhistoriker mit Spezialgebiet Experimentalfilm, Mitgründer des Off-Space WallRiss in Freiburg), Julia Gelshorn (Professorin für zeitgenössische Kunstgeschichte an der Universität Freiburg), Damir Skenderovic (Professor für Zeitgeschichte an der Universität Freiburg) und Hannah Weinberger (Künstlerin).

Thematisch an die aktuelle Ausstellung von Hannah Weinberger und Ferdinand Kriwet angelehnt, wird sich die Runde über die unterschiedlichen Beziehungen der Kunstschaffenden zu den jeweils neuen Technologien ab den 1960er Jahren bis heute austauschen.

www.fri-art.ch

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ein basler totentanz von Peter Greenaway

Noch bis am 30. November in Basel, im Freien am Totentanz und in der Predigerkirche:

Peter Greenaway
THE DANCE OF DEATH / DER TANZ MIT DEM TOD
Ein Basler Totentanz

http://baslertotentanz.ch/

[blip.tv http://blip.tv/play/gjCDl_ExAg.x?p=1 width=”720″ height=”433″]

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Praktika im Kulturbereich: ein Podiumsgespräch

Während oder nach dem Studium? Combien le stage est-il payé ? Wieviel darf ich verlangen? Soll ich das Praktikum trotz wenig Lohn annehmen? Wie kann ich damit überleben? Wie viele Praktika sind nötig, bis ich eine normale Stelle kriege? Est-ce que le stage est-il le seul moyen pour entrer dans la vie professionnelle ?

Der Verein articulations organisiert in Zürich ein Podiumsgespräch über Praktika an kulturellen Institutionen mit dem Titel «Das Prekariat» (en allemand)

27. November 2013, 19 Uhr
Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)
Zollikerstrasse 32, 8032 Zürich (Nähe Kreuzplatz)

Es diskutieren:
– Roger Fayet, Präsident ICOM Schweiz / Direktor SIK-ISEA
– Dorothee Messmer, Direktorin Kunstmuseum Olten
– Markus Rischgasser, Direktor Galerie Eva Presenhuber
– Andreas Rüfenacht, Präsident articulations
– Thomas Schmutz, Stv. Direktor Aargauer Kunsthaus

Moderation: Matthias Daum

Flyer_PodiumsdiskussionPrekariat_271113

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Période entre sentiments et raisons

LouisDucros
Louis Ducros, Orage nocturne à Cefalù, vers 1800-1805, Aquarelle, gouache et huile sur papiers collés sur toile, 96 x 74 cm, Muséee cantonal des Beaux-Arts de Lausanne

Ausstellung mit Gemälden aus dem 18. Jahrhundert in Lausanne

Die zehn Säle im waadtländischen Kunstmuseum (Muséee cantonal des Beaux-Arts de Lausanne) zeigen bis Ende September 2013 Kunstwerke aus dem Zeitalter der Aufklärung: viele (römische) Landschaften und allerlei Porträts mit gepuderten Gesichtern und Perücken. Wer aufmerksam durch die Ausstellung geht, entdeckt zudem eingestreute, zeitgenössische Werke, die einen interessanten Bogen spannen in unsere Zeit. So viele grossformatige Landschaften von Louis Ducros (seine Aquarelltechnik ist fantastisch) sind wohl selten in einer einzigen Ausstellung zu sehen! Seine Kunstsammlung bildet übrigens den Kern der Sammlung im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne.

Empfohlen sei der Audioguide (gratis!), der eine vertiefte Auseinandersetzung mit je einem Werk pro Raum erlaubt (in Französisch und Englisch).

Link zur Ausstellung
Expo_Lausanne

La liberté guidant le peuple

La liberté guidant le peuple

Après l’interdiction d’emporter nos bouteilles d’eau dans les avions, voici l’interdiction de se servir de nos marqueurs au Musée.

Marina Abramovic: The Artist Is Present. LE Film

A voir ABSOLUMENT cette semaine et la suivante au Kino Kunstmuseum à Bern, que vous vous intéressiez ou pas au travail de Marina Abramovic…
 
Marina Abramovic: The Artist Is Present
USA 2011, 106 Min., DCP, OV/d/Farbe und Schwarzweiss
REGIE, DREHBUCH: Matthew Akers
MIT: Marina Abramovic, Ulay

Frühe Sichtbetonbauten am Tag des Denkmals

Die diesjährigen europäischen Tage des Denkmals waren den Werkstoffen Stein und Beton gewidmet. In allen Kantonen fanden dazu zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier Eindrücke von zwei Besuchen bei Sichtbetonbauten in Dornach und in Freiburg.

Goetheanum in Dornach

“Unsere” Universität Freiburg i.Ü., Miséricorde

 

Beton ist nicht gleich Beton! In Freiburg wurden die Steine sorgfältig ausgewählt, um den Beton anzumischen. Die Oberfläche wurde zusätzlich mit einer Art Stempel bearbeitet, damit sie leicht reliefartig wird.

Die Säulen sind an den Ecken eingefasst.
Der Freiburger Bau von Dumas und Honegger wurde mit einem so genannten Rüttelbeton umgesetzt, d.h. die Betonmischung wurde geschüttelt, damit sich die Luftbläschen auflösten; so wurde der Beton fester. Viele Stützelemente wurden übrigens vor Ort gegossen.

Die “Brücke” mit den Büros entstand erst in den 1970er Jahren! Vorher hatte man von der Terrasse (über der Philosophen-Cafeteria) aus eine schöne Sicht auf die Stadt. Auch der östliche Südlügel wurde in dieser Zeit angebaut. Der Balkon unten war damals grösser und seitlich führten Freitreppen hinauf. Das war die Zeit, als an der Stelle der Mensa eine Parkanlage die Studierenden zum Verweilen einlud.

Rudolf Steiners Goetheanum ist ein Pionierbau! Erbaut in den 1920er Jahren – damals gab es erst wenige Grossbauten aus Beton. Ursprünglich sollte es in München stehen, aber man erhielt keine Baubewilligung. In Dornach-Arlesheim dann, auf dem “Bluthügel”, wurde das Goetheanum in Holz errichtet – und ist nur wenige Jahre danach in einer Silvesternacht bis auf den Betonsockel abgebrannt. Mit kaum nachvollziehbarem Eifer plante Steiner nur wenige Wochen danach bereits den Neubau – aus Beton. Allerdings war er nie als Sichtbetonbau geplant. Doch während Jahrezehnten, Steiner war noch vor Bauende verstorben – blieb es beim Rohbau, und irgendwann “blieb” man auch beim Sichtbeton, das heisst, die Wände aussen (wie auch viele innen) sind nicht verputzt. Die Innenausstattung erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg in den 50er Jahren.

Komplizierte Konstruktion der Armierung über der Bühnendecke des Auditoriums. Die Betonwände sind nur 20 Zentimeter dick! Was aussen auf den ersten Blick als Betonklotz wirken mag, ist eigentlich eine filigrane Holzkonstuktion und darüber eine “feine” Betonschicht!

Treppenhaus

Zwischendurch sieht man auch Backsteine… Hier sind wir auf der Seitenbühne des grossen Auditoriums (mit einer beeindruckenden “Fledermaus”!).

Alles ist in anthroposophischer Schrift ausgeschildert (wie die Weleda-Produkte ;-)) Sogar der Hinweis auf den Notausgang scheint in anthroposophische Formen gestaltet zu sein…

Alles von Hand gemacht! Es gabe keine vorgefertigten Betonelemente wie an der Uni Miséricorde! Hier ein Treppengeländer, das es nie ganz zum Treppengeländer geschafft hat. Es wurde in den 1920er Jahren angefangen und nie zu Ende geführt.

Beeindruckende Formen aus einer dünnen Betonschicht.

Die Architektur ist äusserst spannend, eine Führung lohnt sich allemal, auch für nicht anthroposophisch Angehauchte.

Informationen gibt es auf der Webseite des Goetheanums.

Umstrittener Fund von Werken aus Caravaggios Hand

In Aufruhr versetzte diese Woche die Bekanntmachung zweier italienischer Forscher, sie hätten über hundert bisher unbekannte Frühwerke, davon viele Zeichnungen, von Caravaggio wiederentdeckt. Nach jahrelanger Geheimhaltung des spektakulären Funds informierte das Duo Maurizio Bernardelli Curuz und Adriana Conconi Fedrigolli am Freitag an einer Pressekonferenz nun die Öffentlichkeit. Entdeckt haben sie die Werke im Nachlass des milanesischen Malers Simone Peterzano, dem Lehrer des jungen Caravaggio. Anders als anerkannte Caravaggio-Experten sind die beiden Forscher von ihrer Echtheit überzeugt und schätzen bereits den Gesamtwert, nämlich auf 700 Millionen Euros…

Dazu hier eine kleine Presseschau:

Die von den Forschern eingerichtete Website…

…und ihr Film auf Youtube

RTS Info

Le Figaro

Spiegel Online

Frankfurter Allgemeine

Art Das Kunstmagazin

La Repubblica Milano

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Poste de surveillant/e à la BHAP

La BHAP offre le poste de surveillant/e de bibliothèque à partir du 15 septembre 2012.
Conditions: être étudiant/e en histoire de l’art, être intéressé/ée par la bibliothèque et les contacts humains, avoir le sens des responsabilités et être prêt/e à assurer environ 20% (deux demi-journées) selon un horaire à définir encore.
Afin de garantir une certaine représentativité homme-femme, préférence sera accordée à une candidature masculine.
Délai de candidature: 15 juillet 2012 (CV + lettre motivation)
Contacts: Claire-Lyse Curty-Delley, 026/300 78 37

 

Histoire vivante – RTS : Art et totalitarisme

Il y a quelques semaines, l’excellente émission de la Première Histoire vivante proposait une semaine sur l’art et le totalitarisme : De Dada à Hitler, les mésaventures de la modernité.
Un parcours passionnant à travers différents thèmes liés aux problématiques de l’art et la politique expliquées par des chercheurs comme Bertrand Lorquin ou Pierre Descargues. La création du mouvement Dada à Zurich est l’un des points abordés durant cette semaine.

Les dernières actus de l’art

Des actualités concernant le monde de l’art ont fait les grands titres de la presse ces derniers jours. Petit aperçu pour tous ceux qui seraient passés à côtés de ces nouvelles croustillantes, faute de surcharge de travail ou de visionnage intensif de films au FIFF.

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Schema hilfreich für Expressionismus-Prüfung

Es handelt sich um das Schema, welches von Alfred H. Barr im Jahre 1936 erstellt wurde, es geht um die Entwicklung der abstrakten Kunst.
Viel Spass beim Lernen!
Quelle Bild

Holy Places

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=aHhnO8crZb8?fs=1%5D

Ich habe dieses Video von Herrn Prof. Bacci auf YouTube gefunden. Es handelt sich um ein Seminar in Medieval Material Culture am Bard Graduate Centerin New York City. Es ist – wie immer- hochinteressant und dient auch teilweise als guten Zusatz für die anstehende Prüfung am Dienstag! Viel Spass (beim Lernen)

Guo Fengyi – Collection de l’Art Brut

COLLECTION DE L’ART BRUT

PREMIERE EXPOSITION RETROSPECTIVE
DE LA CREATRICE CHINOISE GUO FENGYI
18.11.2011 – 29.04.2012