Category Archives: Architektur

Destruction en cours de l’église de Saint-Jacques, Abbeville



La destruction de l’église Saint-Jacques d’Abbeville a commencé le lundi 11 février 2013 malgré les nombreux efforts qui ont été fournis par les associations de protection du patrimoine pour la préserver.

L’église Saint Jacques d’Abbeville est construite sur l’emplacement d’une église plus ancienne (qui existait déjà en 1136). Elle fut reconstruite en 1482 puis elle fut abattue en 1838 probablement pour des raisons de vétusté. Reconstruite de 1868 à 1876 dans un style néogothique, elle fut consacrée en 1875.

Son architecture, ses lignes fines en font une des plus belles églises de la Somme. Mais elle fut ‘oubliée’ et ne fut ni classée ni répertoriée. L’église saint Jacques fut élevée par Victor (1810-1889) et Paul (1843-1910) Delefortrie, architectes. Victor Delefortrie, originaire de Lille, et son fils Paul, né à Tourcoing, figurent parmi les plus importants architectes ayant œuvrés dans le département de la Somme dans la deuxième moitié du XIXème siècle. Ils élevèrent un très grand nombre d’églises néo-romanes et néo-gothiques dans ce département.

Malgré de rares travaux, l’église, ayant connu de trop nombreuses dégradations dues aux tempêtes qu’elle a traversées, se dégradait rapidement depuis une dizaine d’année, de telle sorte que début 2013 des dégradations majeures ont été signalées : le vitrail et sa protection se sont complètement disloqués, des pierres sont tombées ainsi qu’un pilastre de l’autre côté. Ce qui occasionna le blocage de la place et l’évacuation de personnes habitants près de l’église.

Depuis maintenant près de 3 ans, le Collectif Saint Jacques se bat pour l’église et demande à ce qu’elle soit sécurisée car les hivers sont rudes dans cette région (humidité, gel, dégel, neige). Sans résultats hélas : les promesses municipales de mettre hors d’eau l’église, de nettoyer les chêneaux n’ont pas été tenues. Seule une tôle avait été posée sur le trou béant près de la tour de clocher. La commune d’Abbeville a voté la destruction de l’église. Celle-ci est en cours de réalisation.

L’église aurait pu être sauvée si la municipalité n’avait pas fait preuve de mauvaise foi. La majeure partie des raisons invoquées pour la destruction ne résiste pas à une analyse objective de la situation :
– le coût annoncé par la restauration était ubuesque et contredit par les architectes,
– le classement aurait pu être obtenu et avec lui des subventions importantes
– enfin la dangerosité invoquée de l’édifice aurait pu être évitées en traitant le problème en amont.

De surcroit, il ne faut pas oublier que la destruction de l’église coûte près de 500 000€, sans parler des moyens qu’il faudra débloquer pour la construction de futures infrastructures qui prendront sa place. Que fera la municipalité du trou béant remplaçant l’église ? Nul ne le sait encore.


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plus d’infos…

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Frühe Sichtbetonbauten am Tag des Denkmals

Die diesjährigen europäischen Tage des Denkmals waren den Werkstoffen Stein und Beton gewidmet. In allen Kantonen fanden dazu zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier Eindrücke von zwei Besuchen bei Sichtbetonbauten in Dornach und in Freiburg.

Goetheanum in Dornach

“Unsere” Universität Freiburg i.Ü., Miséricorde

 

Beton ist nicht gleich Beton! In Freiburg wurden die Steine sorgfältig ausgewählt, um den Beton anzumischen. Die Oberfläche wurde zusätzlich mit einer Art Stempel bearbeitet, damit sie leicht reliefartig wird.

Die Säulen sind an den Ecken eingefasst.
Der Freiburger Bau von Dumas und Honegger wurde mit einem so genannten Rüttelbeton umgesetzt, d.h. die Betonmischung wurde geschüttelt, damit sich die Luftbläschen auflösten; so wurde der Beton fester. Viele Stützelemente wurden übrigens vor Ort gegossen.

Die “Brücke” mit den Büros entstand erst in den 1970er Jahren! Vorher hatte man von der Terrasse (über der Philosophen-Cafeteria) aus eine schöne Sicht auf die Stadt. Auch der östliche Südlügel wurde in dieser Zeit angebaut. Der Balkon unten war damals grösser und seitlich führten Freitreppen hinauf. Das war die Zeit, als an der Stelle der Mensa eine Parkanlage die Studierenden zum Verweilen einlud.

Rudolf Steiners Goetheanum ist ein Pionierbau! Erbaut in den 1920er Jahren – damals gab es erst wenige Grossbauten aus Beton. Ursprünglich sollte es in München stehen, aber man erhielt keine Baubewilligung. In Dornach-Arlesheim dann, auf dem “Bluthügel”, wurde das Goetheanum in Holz errichtet – und ist nur wenige Jahre danach in einer Silvesternacht bis auf den Betonsockel abgebrannt. Mit kaum nachvollziehbarem Eifer plante Steiner nur wenige Wochen danach bereits den Neubau – aus Beton. Allerdings war er nie als Sichtbetonbau geplant. Doch während Jahrezehnten, Steiner war noch vor Bauende verstorben – blieb es beim Rohbau, und irgendwann “blieb” man auch beim Sichtbeton, das heisst, die Wände aussen (wie auch viele innen) sind nicht verputzt. Die Innenausstattung erfolgte erst nach dem 2. Weltkrieg in den 50er Jahren.

Komplizierte Konstruktion der Armierung über der Bühnendecke des Auditoriums. Die Betonwände sind nur 20 Zentimeter dick! Was aussen auf den ersten Blick als Betonklotz wirken mag, ist eigentlich eine filigrane Holzkonstuktion und darüber eine “feine” Betonschicht!

Treppenhaus

Zwischendurch sieht man auch Backsteine… Hier sind wir auf der Seitenbühne des grossen Auditoriums (mit einer beeindruckenden “Fledermaus”!).

Alles ist in anthroposophischer Schrift ausgeschildert (wie die Weleda-Produkte ;-)) Sogar der Hinweis auf den Notausgang scheint in anthroposophische Formen gestaltet zu sein…

Alles von Hand gemacht! Es gabe keine vorgefertigten Betonelemente wie an der Uni Miséricorde! Hier ein Treppengeländer, das es nie ganz zum Treppengeländer geschafft hat. Es wurde in den 1920er Jahren angefangen und nie zu Ende geführt.

Beeindruckende Formen aus einer dünnen Betonschicht.

Die Architektur ist äusserst spannend, eine Führung lohnt sich allemal, auch für nicht anthroposophisch Angehauchte.

Informationen gibt es auf der Webseite des Goetheanums.

Les frères Chapuisat in Vercorin

Wer architektonische Experimente mag und sich gerne auf traumartigen, schrägen und unwirklichen Geländen bewegt, dem sei die “Résidence Sécondaire” der Brüder Chapuisat in Vercorin (VS) empfohlen. In einer Zeit des immer-höher-Bauens und des Kunst-am-Bau-Booms ist ihr Projekt erfrischend anarchistisch, intuitiv und verspielt.

Noch bis am 23. September kann man die Residenz besuchen. Seit der Eröffnung am 21. Juli arbeiten die Künstler und Handwerker daran sie auszubauen und zu verbessern. Während der ganzen Dauer des Projekts dient sie ihnen als Wohnraum sowie als Ort um die Besucher zu empfangen.

LINK

Hier ein Foto von weiter weg:

Mehr Bilder hier… für jene, die sich nicht überraschen lassen wollen… Continue reading

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15n

Mais qu’est-ce qui peut bien se cacher derrière un tel nom?

La quinzaine de l’architecture et de l’ingénierie contemporaines propose sur une semaine et deux week-ends (c’est-à-dire du 5 au 13 mai) des visites de bâtiments, privés ou publics, récemment construits ou rénovés.

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Ein paar Fotos des Papstpalasts in Avignon

Für jene, die noch nicht die Möglichkeit hatten, den Palais des Papes (die Residenz der Päpste in Avignon ab 1309 bis zirka 1415, die Gegenpäpste des Schismas mitgerechnet) von innen zu sehen, hier ein paar Fotos.

Zuerst von aussen – in etwa so kennen wir ihn aus den Propyläen… einfach in schwarz/weiss – und die markanten Halbtürme von unten :

Anschauliche Modelle zeigen die verschiedenen Bauphasen und man erfährt eine Menge über die jeweiligen Päpste.

Ausser in der Zeit des Theaterfestivals, während dem der Platz für Vorstellungen genutzt wird, sieht der grossen Innenhof, genannt “La Cour d’Honneur”, so aus:

Derselbe Innenhof in Richtung Loggia mit dem “fenêtre d’indulgence”.

Das ist das “Grand Tinel” (der Essraum). Die Decke stellte ursprünglich das Himmelsgewölbe dar (den Sternenhimmel auf blauem Grund). Viele Teile des Palasts wurden über die Jahrhunderte mehrmals Opfer von Feuer.

“La Grande Audience” befindet sich unterhalb der ebenso grossen Grande Chapelle (unteres Bild). Der Saal diente als “Tribunal des Causes Apostoliques”, als Gericht also. Die Gewölbe waren mit Fresken bemalt von denen nur noch ein sehr kleiner Teil (von Matteo Giovanetti, 1353) heute noch sichtbar ist. 

Henri Serrur hat 1839, ausgehend von einer Vorlage aus dem 17. Jahrhundert, die Gemälde der Päpste Avignons gemalt.

Gleich neben dem Papstpalast liegt das Musée du Petit Palais, wo man nebst  anderen wunderbaren Plastiken und Tafelbildern auch den Transi des unteren Teil des monumentalen Grabmals des Cardinals Jean de Lagrange besichtigen kann:

Link zur offiziellen Webseite des Papstpalasts HIER und zum Musée du Petit Palais HIER

Street Art or Art in the Streets of Fribourg

Nach einer anregenden Diskussion mit Fils-Rouges-Bloggerinnen fotografierte ich auf einem Spaziergang ein paar künstlerische Interventionen aus unterschiedlichen Zeiten… Was bedeutet für wen und wann “künstlerisch”? Freue mich über Kommentare!


Skulptur vor Graffiti bei der Vannerie in der Unterstadt…


…an einer Hausfassade auf dem Klein-St-Johann-Platz…


… und die Feenkunst von Hubert Audriaz (im Hintergrund) mit “Phono-Stele”…

Noch bis am 2. November 2011
findet in Naumburg / Saale die Landesausstellung
„Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“
und im Oktober ein öffentliches Kolloquium zum Thema statt.
Mehr dazu HIER

La cathédrale de Reims a 800 ans!

Zu diesem Anlass beginnen am 6. Mai in Reims ausgedehnte FestveranstaltungenDa wir die üblichen Ansichten der Kathedrale ja alle mehr oder weniger kennen, hier zur Abwechslung einmal ein paar alte Fotos und ungewohnte Sichtweisen:

R. Hamann-MacLean beim Fotografieren, 1940/42 (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)
Karyatiden, Fialenengel u. A., Foto um 1914 (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)

 

Ansicht von Nordosten, Foto 1914/18 (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)
Aufnahme vor der Taufe Chlodwigs, Königsgalerie, Foto vor 1914 (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)
Karyatide, Foto: 1941 (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)
C. Albiker beim Fotografieren, 1927 (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)
Statue der Fialenzone (Copyright Bildarchiv Foto Marburg)