Author Archives: lica

Une question de perspective_21

  

Advertisements

Digitale Kunstgeschichte. Herausforderungen und Perspektiven

Digitale Kunstgeschichte Schweiz

Internationale Arbeitstagung

Wann: 26. / 27. Juni 2014

Wo: SIK-ISEA, Zollikerstrasse 32 (Nähe Kreuzplatz), CH-8032 Zürich

Das digitale Zeitalter hat die Disziplin der Kunstgeschichte nachhaltig verändert. Primärquellen aus Archiv- und Bibliotheksbeständen werden laufend digitalisiert und sind in stetig zunehmendem Mass online auffindbar. Immer mehr digitale Repositorien bieten den Forschenden Informationen zu Personen, Institutionen und Kunstwerken. Die digitale Fotografie von Kunstwerken ermöglicht neue
Betrachtungs- und Herangehensweisen, beispielsweise durch hochauflösende Aufnahmen, und sie hat Auswirkungen auf die Praxis der Echtheitsabklärungen. Die Quellenkritik des digitalen Materials wie auch der Umgang mit der Flut an Informationen, namentlich deren zielgerichtetes Auffinden, werden dabei immer grössere Herausforderungen, sowohl in theoretischer wie auch in praktischer Hinsicht.
Diese Fragestellungen sollen in acht Workshops vertieft behandelt werden. Ziel der Arbeitssitzungen ist es, ein Statement beizutragen zu der Erklärung «Acht Punkte zu einer digitalen Kunstgeschichte», die am Schluss der Tagung verabschiedet wird.
Soyez les bienvenus, nos amis francophones !

Hier gehts zum Flyer und zu den Abstracts der Themen

Tagged , ,

to be continued

when feet meet.

Kunst aus Wien in Bern

Die Ausstellung “et” von Stella Bach und Sebastian Koch aus Wien läuft noch bis am 3. Mai im 9a am Stauffacherplatz in Bern. Die beiden Kunstschaffenden sind an der Vernissage und am Gründonnerstag bis 19 Uhr anwesend; ebenso der Kurator und ehemalige Freiburger Student Mathias Kobel.
Öffnungszeiten am Ostersamstag: 10–16 Uhr. Weitere Zeiten siehe Einladungskarte oder Website.
9a_EK48_web
Tagged , , , , , ,

Photo du jour

20140112-222157.jpg jeux d’ombres avant de dormir

Antonio Damasio: The quest to understand consciousness

a “picture of the consciousness” just before midnight

deuxième photo du jour

20140110-100228.jpg

this is what a pc makes out of a mac document

Photo du jour

20140110-094823.jpg

zweieinhalb stunden unterwegs für einen arbeitsplatz mit strom

Photo du jour

20140107-190227.jpg (almost) same time, same place

Photo du jour

20140106-183134.jpg pändlerläbe

Praktika im Kulturbereich: ein Podiumsgespräch

Während oder nach dem Studium? Combien le stage est-il payé ? Wieviel darf ich verlangen? Soll ich das Praktikum trotz wenig Lohn annehmen? Wie kann ich damit überleben? Wie viele Praktika sind nötig, bis ich eine normale Stelle kriege? Est-ce que le stage est-il le seul moyen pour entrer dans la vie professionnelle ?

Der Verein articulations organisiert in Zürich ein Podiumsgespräch über Praktika an kulturellen Institutionen mit dem Titel «Das Prekariat» (en allemand)

27. November 2013, 19 Uhr
Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)
Zollikerstrasse 32, 8032 Zürich (Nähe Kreuzplatz)

Es diskutieren:
– Roger Fayet, Präsident ICOM Schweiz / Direktor SIK-ISEA
– Dorothee Messmer, Direktorin Kunstmuseum Olten
– Markus Rischgasser, Direktor Galerie Eva Presenhuber
– Andreas Rüfenacht, Präsident articulations
– Thomas Schmutz, Stv. Direktor Aargauer Kunsthaus

Moderation: Matthias Daum

Flyer_PodiumsdiskussionPrekariat_271113

Tagged , , , ,

Skulpturen im Park der Villa Mettlen

An den Rändern, da wo der Rasen satt und grün…

DSCN1297

Der Titel evoziert nicht nur ein Bild von Garten und Landschaft; er weist auch auf die periphere Lage der Gemeinde und ihrer wohl situierten Bürger hin (die Villa Mettlen befindet sich in Muri, Villenvorort von Bern).

DSCN1332

Die Villa Mettlen

Mit Werken von Puline Bastard, Catrin Bolt, Isabelle Krieg, Jérôme Leuba, Yves Mettler, Reto Steiner, Christian Vetter, Katharina Anna Wieser, kuratiert von Franz Krähenbühl. Noch bis am 21. September, täglich von 9 bis 21 Uhr zu sehen. 9 Min. per Tram von Zytglogge bis Muri, dann 5 Min. zu Fuss.

DSCN1345

DSCN1364

DSCN1312

DSCN1313

DSCN1363

DSCN1320

DSCN1330

DSCN1372

DSCN1367

DSCN1356

DSCN1375

DSCN1346

Tagged , , , , , , , , ,

Période entre sentiments et raisons

LouisDucros
Louis Ducros, Orage nocturne à Cefalù, vers 1800-1805, Aquarelle, gouache et huile sur papiers collés sur toile, 96 x 74 cm, Muséee cantonal des Beaux-Arts de Lausanne

Ausstellung mit Gemälden aus dem 18. Jahrhundert in Lausanne

Die zehn Säle im waadtländischen Kunstmuseum (Muséee cantonal des Beaux-Arts de Lausanne) zeigen bis Ende September 2013 Kunstwerke aus dem Zeitalter der Aufklärung: viele (römische) Landschaften und allerlei Porträts mit gepuderten Gesichtern und Perücken. Wer aufmerksam durch die Ausstellung geht, entdeckt zudem eingestreute, zeitgenössische Werke, die einen interessanten Bogen spannen in unsere Zeit. So viele grossformatige Landschaften von Louis Ducros (seine Aquarelltechnik ist fantastisch) sind wohl selten in einer einzigen Ausstellung zu sehen! Seine Kunstsammlung bildet übrigens den Kern der Sammlung im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne.

Empfohlen sei der Audioguide (gratis!), der eine vertiefte Auseinandersetzung mit je einem Werk pro Raum erlaubt (in Französisch und Englisch).

Link zur Ausstellung
Expo_Lausanne

Günther/Schill in Luzern

00-monika-ruedi-1

Monika Günther (*1944) und Ruedi Schill (*1941) arbeiten seit 1995 als Performance-Duo zusammen. Sie treten rund um die Welt auf und bringen jedes Jahr die Performance-Welt in die Schweiz: Das Turbine Giswil International Performance Art Festival steht unter ihrer künstlerischen Leitung. Am 3. März 2013 sind sie mit einer Version ihrer “Feeling Red“-Performance wieder einmal in ihrer “Heimat” aufgetreten: im Kunstmuseum Luzern.

Monika Günther und Ruedi Schill stehen nebeneinander, ganz in Schwarz gekleidet, je ein rotes Satin-Tuch in den Händen haltend. Auf dem Boden zwischen ihnen liegt ein Abspielgerät, aus dem instrumentale Meditationsmusik (komponiert von Schill) erklingt.

Beide formen in langsamen Bewegungen ihr rotes Tuch in unterschiedlichste, abstrakte Objekte, ihre Augen immer auf dem Stoff, der kaum je zweidimensional und flächig erscheint, sondern eher wie eine Skulptur, die vor den Augen der Betrachter entsteht und sich ständig verändert wie der Ton auf der Drehscheibe eines Töpfers.

Um den Arm gewickelt wie ein Verband, in den Armen wie ein Säugling, als Kissen liebevoll an den Wangen haltend, als Turban (Assoziationen an Bild von van Eyck!) auf dem Kopf oder wie eine mannshohe Puppe vor der Künstlerin – so verschieden erscheint der edel glänzend rote Stoff in den Händen der beiden.

Rot wie die Schweizer Fahne, rot wie die Liebe, wie der Zorn, rot wie die Kardinäle und die Kommunisten, gefährliches Rot, schamvolles Rot. Bis auf wenige Andeutungen, bleiben die Gesichter der beiden Künstler während der ganzen Performance ausdruckslos.

Die Musik hört auf, auch die Bewegungen klingen aus, das Tuch wird zurück auf den Boden gelegt.

Bildquelle: RIAP-Webseite

Tagged , ,

Zeichenwelt des Romano P. Riedo

Expo-riedo-gutenberg

“Die Ausstellung thematisiert die Omnipräsenz [hochkomplexer Systeme voller Zeichen] in unserer Gesellschaft in über hundert Fotografien in Farbe und Schwarz-Weiss. Der Blick des Betrachters wird dabei auf die Schnitt- und Bruchstellen von Natur und Kultur, Mensch und Umwelt gerichtet”, schreibt das Gutenberg Museum Freiburg.
Die Ausstellung wird mit thematischen Führungen, Workshops für Kinder und einer Masterclass für Erwachsene ergänzt.
An der Vernissage sprach Emanuel Schmutz, der dem Publikum in gewohnt passionierter Weise seine Gedanken zu mehreren Arbeiten Riedos vor Augen führte.
Link zum Gutenberg Museum
Eintauchen in die Bilderwelt Romano P. Riedos ist möglich via seiner Webseite.

Riedo
Romano P. Riedo (links) und Emanuel Schmutz anlässlich der Vernissage im Gutenberg Museum Freiburg. (Bild lica)

Tagged ,