Bild der Woche

Aelbert Cuyp (1620-1691), Hahn und Hennen, Öl auf Holz, 48 x 45cm, Gent, Museum voor Schone Kunsten

Das warme goldschimmernde Licht auf die Gegenstände, auf den Hahn und Hennen, auf dem Sand, auf das das restliche Fisch-und Muschelessen, die Ruhe und Stille, in der man fast noch das Gluckern als Beobachter hören könnte, harmonisiert fusionell in einer schimmernden ja fast lustigen Atmosphäre. Der Hahn posiert als einziger, als ob er in stolzer Position den Hennen den Hof machen würde. Es ist wie der Moment, indem sich die Pause während einer Unterhaltung etwas zu lange ausdehnen würde. Man nennt Aelbert Cuyp den “hölländischen Claude Lorrain”, sein Können und seine Genialität wurden jedoch in seinem Heimatland erst später erkannt, nachdem die Engländer ihn bereits als Talent wahrnahmen.

…ach übrigens, FROHE OSTERN!!!

Quelle:
Text: Walther Ingo F., Malerei der Welt, Band I, Von der Gotik zum Klassizismus, Köln 2005.
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